Bäumenheimer Schule wieder in der Türkei

(Reisebericht v. Harald Huber)

In den Pfingstferien war es wieder so weit. Zehn türkische und deutsche Schüler aus den 7. und 8. Klassen der Volksschule Asbach-Bäumenheim sowie 13 Erwachsene (überwiegend Lehrkräfte) machten sich auf den Weg in die Türkei. Diesmal besuchte die Reisegruppe zunächst historische Stätten in der Westtürkei. Auf dem Programm standen: Ephesos mit seinem riesigen Theater und anderen Sehenswürdigkeiten, die Mutter-Maria-Kapelle, eine Pilgerstätte für Christen und Muslime sowie die beeindruckenden Ruinen diverser Tempelanlagen in Milet, Priene und Didima. Aber auch ein Ausflug in die Millionenstadt Izmir sowie eine Bazar-Erkundung wurden gemeinsam mit einer ortskundigen Führerin unternommen.

Nach diesen touristischen Ausflügen ging es mittels eines Inlandfluges endlich nach Kayseri. Dort wurden alle schon sehnsüchtig erwartet. Da insgesamt nur vier Tage zur Verfügung standen, wurde es ein prall gefülltes Programm, das es abzuarbeiten galt. Ein überschwänglicher Empfang an unserer Partnerschule war erst der Beginn eines umfangreichen Programms. Die türkische und die europäische Flagge waren von nun an unsere ständigen Begleiter.

 War es nun  der Besuch in der zentralanatolischen Jeansfabrik Mavi, die mit ca. 1.100 Mitarbeitern pro Tag computergesteuert  100 km Jeansstoff für die Weiterverarbeitung in ganz Europa herstellt oder die Fahrt auf den Hausberg von Kayseri, den Erciyes, oder der Besuch beim Bürgermeister von Kayseri. Die Flaggen begleiteten uns überall hin. Sogar beim Besuch einer unterirdischen Stadt in Kappadokien, in Derinkuyu, waren sie dabei. Auch bei einigen privaten Besuchen tauchten diese immer wieder auf. Natürlich durfte ein Besuch beim Chefarzt des Krankenhauses nicht fehlen, ist dieser doch nicht nur Namensgeber der „Tekden-Schule“, sondern auch Finanzier und Sponsor dieser Privatschule. Ein Abschlussball der 8. Klassen im Hilton-Hotel zu Kayseri mit einem tollen Feuerwerk beendete einen anstrengenden, aber rundum gelungenen Aufenthalt an unserer Partnerschule.

Zu berichten gäbe es noch vieles:  Familie Hamdi Nevruz aus Bäumenheim hat, wie bei allen früheren Aufenthalten schon, in souveräner Manier alle notwendigen Übersetzungen und Vorbereitungen vor Ort gemeinsam durchorganisiert. Hilfreich war auch ein Schreiben des Kulturministeriums in Ankara, das unserer Gruppe freien Eintritt zu allen touristischen Zielen erlaubte. Auch alle unsere Schüler haben sich in der Türkei nicht nur wohlgefühlt, sondern auch vorbildlich verhalten. Schon bestehende Freundschaften konnten aufgefrischt werden bzw. wurden noch mehr vertieft. Und ALLE, wirklich alle freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.